Loureiro (Juan de), portug. Botaniker, geb. um 1715, ging als Missionar nach Cochinchina, später nach Kanton und veröffentlichte, nach Portugal zurückgekehrt, die Flora Cochinchinensis⸗ (2 Bde., Lissab. 1790; 2. Aufl., von Willdenow, Berl. 1798). L. starb zu Lissabon 1796. ALouth (spr. Lauß), die kleinste Grafschaft Irlands, die nördlichste der Provinz Leinster, an der Ostküste gelegen, durch die Dundalkbai eingebuchtet, im Nordosten durch den Carlingford Lough von Down getrennt, hat ein Areal von 817,93 ꝗ-em. Mit Ausnahme der zwischen den beiden genannten Baien gelegenen Halbinsel, welche die Höhe von 572 m erreicht, und einer bis über 225 m hohen Hügelkette im Westen von Clogher-Head, ist das Land flach, im ganzen fruchtbar, vom Creaghan, Fane, Dee und an der Südgrenze vom Boyne bewässert. Von der Oberfläche sind 43 Proz. Ackerland, 11 Kleefelder und Wiesen, 34 Weiden, 2½ Wald, ½ Gewässer. Der Ackerbau hat bedeutende Fortschritte gemacht und liefert hauptsächlich Weizen, Hafer und Kartoffeln, auch Flachs, Turnips und viele Futterkräuter, deren Anbau die Viehzucht unterstützt. An Mineralien wird nur etwas Blei gewonnen. Die Leinwandindustrie hat nicht mehr die große Ausdehnung wie früher; dagegen sind Whiskybrennereien, Fisch⸗ und Austernfang sowie Produktenhandel von Bedeutung. Die Grafschaft schickt zwei Mitglieder in das Parlament, die Hauptstadt ein drittes. Dieselbe zählte 1841 eine Bevölkerung von 111979, 1881 nur noch von 78 228 E. Hauptstadt ist Dundalk (s. d.).