Magni (Pietro), ital. Bildhauer, geb. zu Mailand 1817, begann seine Thätigkeit mit genrehaften Arbeiten, wie das Mädchen mit der Puppe, Mädchen, welches ein 1— schaukelt u. s. w. Allmählich ging M. aber zur Büste, zum Porträt und dekorativen Statuen über. Es entstanden Gestalten antiker und neuerer Dichter zur Ausschmückung von Theatern und andern öffentlichen Gebäuden; auch für die Galeria Vittorio Emmanuele war M. thätig. Einen bedeutenden Erfolg hatte er mit der Figur Rossinis im Scalatheater, mit dem Aristides, der Allegorie der Gerechtigkeit, des Mitleids u. a. Sein Hauptwerk ist das Denkmal, welches die Stadt Mailand 1872 dem Leonardo da Vinci auf dem Scalaplatze errichtete. M. starb 9. Jan. 1877 zu Mailand. Seine letzte bedeutende Schöpfung war eine Verherrlichung des Suezkanals in einer großartig gedachten, allegorischen Gruppe.