Marenco (Leopoldo), ital. Dichter, geb. 8.Nov. 1831 zu Ceva in Piemont, erhielt w1851 eine Anstellung im Finanzministerium, war seit 1860 Professor der ital. Litteratur zuerst zu Bologna und dann zu Mailand, zog sich aber 1871 in das Privatleben zurück und lebt seitdem zu Turin. Unter seinen zahlreichen Dichtungen ragen hervor: «Celeste. Idillio campestren (4. Aufl., Mail. 1879); die Trauerspiele Piccarda Donatis (Mail. 1869), „Saffop (Mrail. 1880), Rosalindas (Mail. 1884), sowie die Schauspiele Lo Spiritismoop (Mail. 1869), 4Il ghiaccio di Monte Biancob (Mail. 1870), Quel che nostro non (Mail. 1877), „(Giorgio Gandio (4. Aufl., Mail. 1882), (Bicev (Mail. 1884). Eine Gesamtausgabe seiner dramatischen Dichtungen erscheint zu Turin (Teatrov, Bd. 1—3, 188.