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Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Meistersinger (häufig, aber unrichtig, Meistersänger genannt) heißen die Dichter bürgerlichen Standes, welche seit dem Anfange des 14. Jahrh. die im 12. und 13. Jahrh. von den höfischen Dichtern oder den Minnesingern (s. d.) begründete und ausgebildete lyrische Kunstdichtung in einer durch ihre Standesverhältnisse und durch die Zeitrichtung bedingten Weise fortsetzten. Ihren Ursprung führt die freilich sagenhaft ausgeschmückte überlieferung der Singschulen auf Heinrich von

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 592Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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