Mensch (naturgeschichtlich). Seiner körperlichen Organisation nach gehört der M. ohne Zweifel in die Klasse der Säugetiere und zwar zu dem Typus, welcher auf niederer Stufe durch die Affen repräsentiert ist. Mit dem Affen hat er die Gesamtanlage der Organisation gemein; er unterscheidet sich von demselben aber durch höhere Ausbildung einzelner Organe, namentlich des Gehirns und der Extremitäten und durch die daraus hervorgehende Fähigkeit der Vervollkommnung und stufenweisen Ausbildung. Die wesentlichen Unterschiede in der Organisation zwischen M. und Affen beziehen sich einerseits auf die vorwiegende Ausbildung des Geung der Hemisphären des Großen Gehirns) über den Gesichtsschädel und namentlich die Kiefer, und andererseits die Trennung der Funktionen der Extremitäten, indem die vordern, die Arme, nur zum Greifen und Fassen, die hintern, die Beine, nur zur Ortsbewegung und zur Stützung des Körpers bestimmt sind. Einem allgemeinen Gesetze der Tierwelt zufolge liegt in der Teilung der Arbeit ein Prinzip der höhern Vervollkommnung, und es steht deshalb der Affe, bei welchem alle vier Extremitäten in Hände endigen und gleichmäßig sowohl zum Greifen als zur Ortsbewegung benutzt werden, tiefer als der M., obgleich Hände mit entgegenstell—⸗ barem Daumen an und für sich weiter entwickelte Organe sind als Füße, deren Großzehe mit den übrigen Zehen in derselben Ebene liegt. In zoolog. Hinsicht ist deshalb die Bildung der Füße für den M. charakteristisch und auszeichnendes Merkmal gegenüber den Affen. Von dieser Ausbildung der Füße hängt denn auch die aufrechte Stellung ab, mit der eine Menge anderer Charaktere notwendig verbunden sind. Der menschliche Fuß unterscheidet sich durch die Größe und Dicke der ersten Zehe, die Kürze der übrigen Zehen, die feste Verbindung der Knochen des Mittelfußes und der Fußwurzel, welche ein elastisches Gewölbe bilden, durch die Größe und Ausbildung des Fersenbeins, welches den hintern Stützpunkt des Fußgewölbes abgibt. Mit dieser Bestimmung des Beins als Stütz- und Bewegungsorgan hängt auch zusammen die Größe und Festigkeit des Schienbeins und namentlich des Schenkelbeins, welches beim M. allein den längsten Knochen des Skeletts bildet, während bei den Affen das Oberarmbein den Schenkel an Länge übertrifft oder ihm wenigstens gleichkommt; ferner die Breite und Ausdehnung des Beckens, besonders der Darmbeine, die großenteils das Gewicht der Eingeweide bei der aufrechten Stellung zu tragen haben; die doppelt 8-förmige Krümmung der Wirbelsäule, so- wie in den weichen Teilen namentlich die Konzentration der Muskeln des Unterschenkels zu einer Wade, des Oberschenkels und des Gesäßes zu abgerundeten Massen. Weit geringer sind die Unterschiede der Arme und Hände; doch ist bei dem Affen der Daumen weniger ausgebildet und namentlich die Maus des Daumens weniger vorstehend, sowie der Oberarm bei dem M. im Verhältnis zu den übrigen Teilen, Vorderarm und Hand, länger ist. Endlich beruht in der aufrechten Stellung und der darin begründeten Balancierung des Kopfes auf der Wirbelsäule die geringere Ausbildung der Dornen der Halswirbel und des Nackenbandes, welches sich einerseits an diese Dornen, andererseits an das Hinterhaupt festsetzt. Der Unterstützungspunkt des Kopfes ist bei dem M. mehr in der Mitte, bei dem Affen an dem Hinterrande der Schädelbasis gelegen. Der Kopf des M. unterscheidet sich wesentlich durch die sehr beträchtliche Ausbildung des Gehirnschädels und des Gehirns im Verhältnis zum Gesicht. Zwar hat der M. weder das absolut größte Gehirn in der Tierwelt (Elefant, Walfisch übertreffen ihn in dieser Hinsicht), noch auch das größte Gehirn im Verhältnis zum Körper (einige kleine Affen und Singvögel übertreffen ihn), aber jedenfalls sind die Hemisphären des Großen Gehirns im Verhältnis zu den übrigen Hirnteilen bei dem M. weit größer und namentlich auch in ihren einzelnen Teilen weit ausgebildeter, besonders den Windungen, welche sich auf der Oberfläche des Großhirns zeigen, und welche beim M. sich gleichzeitig durch Zahl und Tiefe auszeichnen, sodaß eine erhebliche Vermehrung der die Ganglienzellen bergenden Gehirnrinde erzeugt wird. In neuerer Zeit hatte sich, hauptsächlich in England, ein erbitterter Streit über die Frage entsponnen, ob der M. besondere Hirnteile besitze, die andern Tieren und namentlich auch den menschenähnlichen Affen nicht zukämen, und es war namentlich der kleine Seepferdefuß (pes hippocampi minor), dessen Anwesenheit für das Affengehirn geleugnet wurde. Dieser Streit ist jetzt durch genaue Erörterung der Thatsachen dahin entschieden, daß nur quantitative, aber keine qualitativen Unterschiede existieren; daß die Affen alle wesentlichen Hirnteile besitzen, welche der M. auch hat; daß bei ihnen die Hemisphären nach hinten das Kleine Gehirn ähnlich überdecken wie beim M.; daß ihre Windungen genau nach demselben Plane angelegt sind; daß sich der M. aber unterscheidet durch die größere Komplikation der Windungen, durch die Ausbildung der auf dem Augendache ruhenden untern Vorderhirnwindungen und durch die größere Masse, Höhe und Breite des Großhirns, das überhaupt als Sitz der Intelligenz zu bezeichnen ist. Dieser Ausbildung des Gehirns entsprechend, ist die knöcherne Kapsel desselben, der Schädel, über das Gesicht herübergewölbt und namentlich über die Augen herübergeschoben, sodaß eine wirkliche, mehr oder minder senkrecht stehende Stirn gebildet ist, welche den Tieren entweder ganz fehlt oder nur eine stark geneigte Fläche darstellt. Die Schädel-⸗ kapsel ist dabei rundlich, harmonisch gewölbt und es sind keine vorspringenden Leisten zur Anheftung der Muskeln an ihr ausgebildet. Hiermit in Übereinstimmung ist das Gesicht und ganz besonders die Kiefer weit weniger entwickelt, nicht schnauzenförmig vorstehend, die Nase dagegen vorragend und auch ein vorspringendes Kinn gebildet, während bei allen Affen der Unterkiefer von den Schneidezähnen an zurückweicht, ohne eine vordere oder untere Ecke zu bilden. Hinsichtlich der Zahl und Bildung der Zähne stimmt der M. mit den Affen der Alten Welt überein, indem er im ganzen 32 Zähne besitzt, nämlich oben und unten je vier Schneidezähne, zwei Eckzähne, vier Backenzähne und sechs Stockzähne, welche letztern nicht gewechselt werden. Von allen Affen aber unterscheidet er sich dadurch, daß die Kronen seiner Eckzähne nicht über die der andern Zähne hervorragen und also auch keine Lücken in der Zahnreihe sich finden, in welche diese vorspringenden Eckzähne eingreifen. Nur ein fossiler Dickhäuter (Knoplotherium) hat eine solche lückenlose Zahnreihe mit dem M. gemein. Üüber die Art und Weise, wie die angeführten unterscheidenden Charaktere für die zoolog. Klassifikation zu verwerten seien, sind die Meinungen sehr geteilt; ebenso besteht über das Verhältnis der Ordnung und Gattung M. zu den Affen noch immer heftiger Streit. Diejenigen Naturforscher, welche eine allmähliche Umwandlung der Typen annehmen und mit Darwin die Entwickelung der organischen Welt als eine Ausbildung und stete Vervollkommnung ursprünglicher einfacher Typen auffassen, sehen in dem M. die Vollendung des in den Affen begonnenen Typus. Diejenigen Forscher dagegen, welche die Arten als feststehende, durch besondere Schöpfungsakte insLeben gerufene Typen betrachten, sehen um so mehr in dem M. eine durch besondern Schöpfungsakt entstandene Lebensform. Ein ähnlicher Unterschied zeigt sich auch in der Auffassung der Verschiedenheiten zwischen den M., welche die Erde bewohnen. Während ein Teil der Darwinianer diese Unterschiede für ebenso groß hält als diejenigen, welche bei Tieren zur Aufstellung verschiedener Arten berechtigen, und also behauptet, daß die Menschengattung aus mehrern Arten (Species) bestehe, behaupten die andern, diese Charaktere berechtigen nur zur Aufstellung von Varietäten (Rassen), die durch allmähliche Umwandlung der Abkömmlinge eines Elternpaares oder einer einzigen Urform des M. entstanden seien. Blumenbach war in seiner Abhandlung De generis humani varietate nativa (1775) zuerst auf eine Klassifikation der verschiedenen Menschenrassen eingegangen, die jetzt noch den meisten Einteilungen zu Grunde gelegt wird. Diese Klassifikation, nach Art der natürlichen Systeme verschiedene Charaktere (Schädelform, Beschaffenheit der Haare und insbesondere die Hautfarbe) in Betracht ziehend, unterschied fünf, im ganzen mit der geographischen Verbreitung sich deckende Hauptrassen: 1) die Kaukasische Rasse, welcher die Mehrzahl der Europäer, die Anwohner des Mittelmers und des asiat. Hochlandes angehören, mit weißer Hautfarbe, ovalem Gesicht, starkem Bart, schlichtem Haar, und die nach Blumenbach die Stammrasse sein sollte; 2) die Mongolische Rasse, mit gelblicher Hautfarbe, breitem Gesicht, vorstehenden Backenknochen, wenig Bart, nach außen und oben geschlitzten Augen (Nordasiaten, Kalmücken, Finnen, Ungarn, Chinesen, Japanesen umfassend); 3) die Malaiische Rasse, von brauner Farbe, schlichtem, dunklem Haar (Malaien, Polynesier); 4) die Amerikanische Rasse, mit kupferroter Haut, schlichtem, dunklem Haar, Adlernase, vorstehenden Backenknochen (sämtliche Amerikaner); 5) die Athiopische Rasse, von schwarzer Haut, krausem, schwarzem Haar (Neger, Kaffern, Hottentotten). brenv⸗ die Tafel: Menschenrassen.) Während Cuvier einerseits diese Rassen auf drei reduzierte, indem er Malaien und Amerikaner als Mischrassen ansah, erhöhten andere Forscher, wie Bory de Saint-Vincent und Desmoulins, die Zahl auf 13 und mehr. Ein neues wissenschaftliches Prinzip stellte A. Retzius in Stockholm auf, indem er die Völker nach dem sog. Längeninder des Schädels (der in Prozenten des Längsdurchmessers des Schädels ausgedrückten Schädelbreite) gruppierte und zugleich die Ausbildung der Kiefer berücksichtigte. Als orthognathe Dolichokephalen (Langschädler) verzeichnete er Germanen, Kelten, Hindus, Juden; als prognathe: Tungusen, Neger, Australier; als orthognathe Brachykephalen Gurzschädler): Lappen, Finnen, Türken, Slawen; als prognathe: Mongolen und Malaien. „Im Anschluß an den französischen Naturforscher Geoffroy Saint-Hilaire und den Engländer Hurley stellte E. Häckel, die Beschaffenheit der Behaarung des Menschen zu Grunde legend, folgendes System auf: I. Wollhaarige Rassen: a. Büschelhaarige, b. Plieshaarige. II. Schlichthaarige Rassen: a. Straffhaarige, b. Lockenhaarige. Dieses System wurde von Friedr. Müller (Allgemeine Ethnographiev, 1. Aufl., Wien 1873; 2. Aufl., Wien 1879) bis ins einzelne durchgeführt und folgende übersicht (12 Rassen) aufgestellt: I. Wollhaarige Rassen. a. Büschelhaarige: 1) Hottentotten und Buschmänner, 2) Papuas; b. Vlieshaarige: 3) afrik. Neger, 4) Kaffern (Bantus). II. Schlichthaarige Rassen. a. Straffhaarige: 5) Australier, 6) Hyperboreer, 7) Amerikaner, 8) Malaien, 9) Mongolen oder Hochasiaten; b. Lockenhaarige: 10) Nuba-Fulahs, 11) Dravidas, 12) Mittelländer. Müllers Einteilung wurde von O. Peschel (Völkerkunden, Lpz. 1874; 6. Aufl., bearbeitet von A. Kirchhoff, 1885), jedoch mit Hinweglassung des Einteilungsgrundes nach der Beschaffenheit der Behaarung und Zusammenziehung mehrerer Rassen in eine, angenommen. Peschel stellt folgende 7 Rassen auf: 1) Australier, 2) Papuanen, 3) Mongolen, 4) Dravidas, 5) Hottentotten und Buschmänner, 6) Neger, 7) Mittelländische Völker. (S. die Karte: Die Verbreitung der Menschenrassen nach F. Müller und O. Peschel.) Die Forschungen über Naturgeschichte des M. haben besonders in der neuesten Zeit einen sehr bedeutenden Aufschwung genommen durch die Einführung exakter Messungsmethoden, bei welchen namentlich der Schädel in allen seinen Teilen (Kraniometrie), sowie seinem Innenraum nach in Betracht gezogen wird. Wesentlich sind diese Forschungen gefördert worden durch Stiftung anthropol. Gesellschaften; außer der rein naturgeschichtlichen Seite haben dieselben auch namentlich die Urgeschichte des Menschengeschlechts in den Kreis ihrer Forschungen gezogen und diese ebenfalls aus dem Nebel mythischer Traditionen und Sagen auf der Basis exakter Thatsachen zu stellen gesucht. Auch hierüber hat erbitterter Streit lange hin⸗ und hergewogt, der bis heute noch nicht vollständig ausgetragen ist. Namentlich wurde dieser Streit angeregt durch Jacques Boucher de Crèvecoeur de Perthes (s. d.), der 1847 im Schwemmlande des Sommethals bei Amiens und Abbeville rohbearbeitete Kieselinstrumente, untermischt mit Resten des Mammut und anderer Tiere der Diluvialzeit, entdeckte. Bereits 1833 waren von Dr. Schmerling in belg. Höhlen Reste von Diluvialtieren, vereinigt mit menschlichen Knochen aufgefunden worden, woran sich die Funde von Cro-Magnon, Hohlefels, Schussenried u. a. anschlossen, und es ist hiernach nicht länger zu bestreiten, daß der Mensch ein Zeitgenosse des Mammut, des Höhlenlöwen u. s. f., also von Tieren der nächsten geolog. Vorzeit (Diluvialzeit) gewesen ist. Die Forschungen im Schwemmlande, in den Höhlen, in vorgeschichtlichen Anhäufungen von Resten der Mahlzeiten (s. Kjökken-Mödding), in Begräbnisstätten, in Wohnstätten, die auf Pfählen errichtet waren (s. Pfahlbauten), wurden und werden noch jetzt mit großem Eifer in allen Ländern fortgesetzt und haben zu bemerkenswerten Resultaten geführt. (S. Anthropologie.) Die Civilisation entwickelte sich, indem der europäische M. zuerst die Schneiden seiner Kieselinstrumente feiner zu bearbeiten, dann zu schleifen lernte; indem er die Bearbeitung des Horns und der Knochen vervollkommnete und endlich die Metalle, zuerst die Bronze, dann das Eisen kennen und benutzen lernte. Mit dieser industriellen Ausbildung ging der M. vom Zustande eines Jägervolks zu dem eines Hirtenvolks über, indem er zuerst den Hund, später auch andere Tiere, Schwein, Rind, Schaf u. s. w., zu Haustieren heranzog und züchtete, und endlich mit Gründung fester Wohnsitze sich dem Ackerbau, der Viehzucht, der Industrie und selbst der Kunst widmete. Nach der Zusammenstellung dieser verschiedenen Zustände hat man freilich ineinander laufende Perioden der Uegeschichte unterschieden, und zwar Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, und es haben zumal dän. Forscher eine detaillierte Gliederung dieser Perioden aufgestellt, die sich inzwischen nach den Ergebnissen der neuern Forschung nicht überall aufrecht erhalten läßt. Die Steinzeit, in welcher der M. noch keine Metalle kennt, hat man in drei Epochen geteilt: älteste Steinzeit, Epoche des Mammut und des Höhlenbären, roheste Steininstrumente; mittlere än Mitde Epoche des Renntiers und des Auerochsen in Mitteleuropa und Südfrankreich, Kunstentwickelung im letztern Lande, kunstvoll bearbeitete Instrumente aus Knochen und Horn; jüngere Steinzeit, Ackerbau, Haustiere, geschliffene Steininstrumente, Industrie (Weberei). Die Bronzezeit, in welcher der Gebrauch der Bronze, wesentlich zu gegossenen Instrumenten, allmählich die Steininstrumente verdrängt und Handelsverbindungen stattfinden; die Eisenzeit, wo das Eisen nach und nach die Bronze verdrängt, der übergang in die histor. Zeit. Die Litteratur der Naturgeschichte des M. ist sehr reichhaltig. Außer der bereits genannten Schrift Blumenbachs und den im Artikel «Anthropologies aufgeführten Werken sind hervorzuheben: Nott und Gliddon, Types of mankindo (Philadelphia 1854); die periodischen Schriften: (Bulletinso und Mémoireso der Anthropologischen Gesellschaft zu Paris (seit 1860); &The anthropological reviewo der Gesellschaft zu London (seit 1863); die Publikationen der Anthropologischen Gesellschaften zu Berlin und Wien; Lyell, «Antiquity of mano (Lond. 1863); Matériaux pour I'᷑histoire positive et philosophique de I'hommey von G. de Mortillet (Paris, seit 1864). Ferner die Werke: (Reise der österr. Fregatte Novara. Anthropologiey (3 Tle., bearbeitet von Weißbach, F. Müller und Zuckerkandl, Wien 1867); Diefenbach, «Vorschule der Völkerkunder (Frankf. 1864); Ratzel, Die Vorgeschichte der europäischen M.v (Münch. 1874); sowie für vorhistor. Zeiten außer den Werken von Keller und Desor über die Pfahlbauten: Lubbock, „Pre-historic times (Lond. 1865; deutsch von Passow, 2 Bde., Jena 1873 — 74); Lartet und Chrisly, «Reliquiae aquitanicae (Lond. 1866); W. Baer, «Der vorgeschichtliche M. Ursprung und Entwickelung des Menschengeschlechtso (herausg. von Hellwald, 2 Abteil., Lpz. 1873—74); Natürliche Schöpfungsgeschichtex (2. Aufl., Berl. 1870); Häckel, Anthropogeniev (Lpz.1874); Caspari, Die Urgeschichte der Menschheite (2. Aufl., 2 Bde., Lpz. 1877); Joly, Der M. vor der Zeit der Metallev (Lpz. 1880); Marquis de Nadaillac, Les premiers hommes et les temps préhistoriqueso (Par. 1881) und L'Amérique préhistoriquep (Par. 1883, beide Werke in eins verarbeitet von Schlösser und Seler als Die ersten M. und die prähistor. Zeiten. Mit besonderer Berücksichtigung der Urbewohner Amerikasv, Stuttg. 1884). Sämtliche Fragen resumiert das Werk von K. Vogt: „Vorlesungen über den M., seine Stellung in der Schöpfung und der Geschichte der Erde (2 Bde., Gieß. 1863—-65).