FeedMonten sDietrich)
GeschichteBrockhaus 1882

Monten sDietrich), ausgezeichneter Schlachtenmaler, geb. im Sept. 1799 zu Düsseldorf, besuchte die Akademien in Düsseldorf und München, wo er der Schüler von Peter Heß war. Mehrere Schlachtenscenen verschafften ihm bald großen Ruf. Ihm wurden daher von Cornelius die drei Scenen aus 9 neuern Geschichte unter den Freskobildern der Arkaden des Hofgartens zu München übertragen: die Türkenschlacht von 1717 vor Belgrad (im Verein mit C. Stürmer ausgeführt), die Schlacht von Arcis-sur-Aube von 1814, sowie die Verleihung der bayr. Verfassung von 1818. Darauf malte er sier den König die Schlacht bei Saarbrlicken von 1815 für den Siegessaal des Festbaues der Residenz, sowie mehrere kleinere Bilder, unter denen der Abschied der Polen aus ihrem Vaterlande 1831 von besonders ergreifender Wirkung war. In einem größern Bilde schilderte er den Tod von Max Piccolomini. Diesem folgte (1835) der Tod Gustav Adolfs bei Lützen, das Posthaus Bocca di Fiume in den Pontinischen Sümpfen, der Tod des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig in der Schlacht ei Quatrebras, das Lustlager bei Augsburg (für den Kaiser Nikolaus von Rußland), der Angriff des GHerzogs von Braunschweig-Ols auf die Westfalen bei Olper. Er starb in München 13. Dez. 1843. M. gab auch Lithographien heraus, so die Darstellungen des deutschen Bundesheeres.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 840Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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