Mont-St.⸗Michel, Stadt im franz. Depart. Manche, Arrondissement Avranches, auf einem 50 m hohen Felsen in der Bai von St.Michel, nur zur Ebbezeit mit dem Lande verbunden, hat eine ehemalige, 709 gegründete Benediktinerabtei mit schöner Kirche und ein Schloß, das einige Zeit als Staatsgefängnis diente, und zählt etwa 1000 E. Monut-Salvage, der Berg, in welchem der Heilige Gral (s. d.) verwahrt ist. Moutserrat, berühmte, in der span. Provinz Catalonien gelegene Benediktinerabtei im Llobregatthale, welche von Barcelona aus jetzt mit der Eisenbahn leicht zu erreichen ist. Das zum größten Teil in Ruinen liegende ausgedehnte Kloster steht auf der halben Höhe des 1237 m hohen Montserrat (des agesägten Bergso), welcher den Raum zwischen den tief eingeschnittenen Thälern des Besos, Llobregat und der Noyn erfüllt und namentlich gegen den Llobregat in schauerlich steilen und zerrissenen Wänden abstürzt. Sifredo el Velloso, Graf von Barcelona, ließ hier an der Stelle, wo ein wunderthätiges Marienbild gefunden wurde, 880 das Kloster erbauen. Benediktiner waren bereits 976 hierher versetzt worden, welche eine große Bibliothek anlegten, die nebst allen Kostbarkeiten bei der Zerstörung durch die Franzosen 1814 verbrannte. Nach der Restauration Ferdinands VII. begann der Bau von neuem, hörte aber auf, als die Mönche während der karlistischen Unruhen vertrieben wurden. Mont-Teudre, ein 1682 m hoher Bergrücken im Schweizer Jura, zwischen dem Genfersee und dem Jouxthal im Kanton Waadt.