FeedMonvoisin (Raimond Auguste Quinsac)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Monvoisin (Raimond Auguste Quinsac), franz. Maler, geb. zu Bordeaux 1793, trat in Paris in das Atelier Guerins, wendete sich der großen Historie frühzeitig zu und begann mit klassischen Stoffen, so Orestes und Pylades, welches Bild ihm 1822 den großen Preis eintrug. In Rom, Wohin er sich nun begab, malte er zuerst noch eine Reihe aus der griech. Mythe und Geschichte entnommener Gegenstände, worunter der Telemach besonders gefiel, später behandelte er fast ausschließlich Stoffe aus der mittlern und neuern Geschichte. Hervorragend sind: der Tod König Karls IX., Papst Sixtus und der Tod Philipps von Osterreich (in der Luxembourggalerie), die Schlacht von Denain (versailler Museum). Einige Kirchen von Paris besitzen auch Altarbilder seiner Hand. Er starb im März 1870 in Boulogne-sur-Seine.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 856Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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