Moucheron (Frederik de), niederländ. Landschaftsmaler, geb. zu Edam (nach andern in Amsterdam) 1634, genoß in der Malerei den Unterricht Jan Asselyns, ging dann nach Paris und ließ sich später in Antwerpen nieder, wo er (nach andern in Amsterdam) 1686 starb. M. war ein treuer Beobachter der Natur. Die Figuren in seinen Landschaften malten öfters Helmbreker und Adrian van der Velde. Im amsterdamer Museum findet sich auch ein von M. radiertes Blatt. Sein Sohn, Isaak M., genannt Ordonanz (wegen seines Geschmacks in der Anordnung), geb. zu Amsterdam 1670, ebenfalls als Maler und als Kupferstecher ausgezeichnet, besuchte seit 1694 Italien und kehrte dann nach seiner Vaterstadt zurück, wo er 1744 starb. Seine Bilder, deren mehrere die Galerie in Dresden bewahrt, haben ein warmes Kolorit. Auch radierte er viele Blätter, unter anderm nach Gaspard Poussin. sschungen.