FeedSaleève (Mont⸗)
ErdkundeBrockhaus 1882

Saleève (Mont⸗), Bergrücken im franz. Depart. Hochsavoyen, an der Grenze des schweiz. Kantons Genf, erstreckt sich 18 EKm lang, 3—4 km breit vom Thale der Usses nordöstlich bis zum Rhöne. Inselartig aus dem zwischen Alpen und Jura ausgebreiteten Hügellande des Genevois aufsteigend, aus Kalk⸗ und Sandstein des mittlern Jura und der Kreide gebildet, die auf dem Nordwestabsturz in kahlen, fast lotrechten Felswänden zu Tage treten, zeigt die langgestreckte, einförmige Bergmauer des S. eher jurassischen als alpinen Charakter. Die höchsten Punkte sind der Piton (1384 m), der Grand S. (1304 m, 8 km südlich von Genf) und, durch den Einschnitt von Monnetier (712 m) abgetrennt, am nordöstl. Ende der Kette der Petit S. (986 m). Alle drei werden ihrer großartigen Aussicht wegen von Genf und Carouge aus auf guten Reit⸗ und Fußwegen häufig bestiegen. Eine elektrische Bahn auf den Grand S. ist projektiert.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 139Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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