Schierstein, Pfarrdorf im preuß. Regierungsbezirk und Landkreise Wiesbaden, rechts am Rhein, Station der Linie Frankfurt a. M.⸗Niederlahnstein der Preußischen Staatsbahnen, zählt (1885) 2423 meist evang. E. und hat einen etwa 25 ha großen, 4-6 m tiefen Winterhafen (von 1858), Obst⸗ und Weinbau (Höllberger), eine Schaumweinfabrik, zwei Cementfabriken, Konserven⸗ und Cigarrenfabrikation und eine Dampfholzschneiderei.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 338Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei