Schivelbein (Schiefelbein), Kreisstadt im preuß. Regierungsbezirk Köslin, links an der Rega, Station der Linie Berlin-Stargard-Danzig der Preußischen Staatsbahnen, zählt (1885) 5825 überwiegend evang. C., ist Sitz des Landratsamts, eines Amtsgerichts und eines Hauptsteueramts und hat ein Warendepot der Reichsbank, eine Landwirtschaftsschule, eine got. Pfarrkirche aus dem Anfang des 14. Jahrh., ein Ende des 13. Jahrh. erbautes, noch jetzt bewohntes Schloß, eine Dampfbrauerei und eine Damastweberei. Der 1296 gegründete Ort gehörte ehemals zur Neumark. — Der Kreis
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 367Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei