Schmidt (Maxr, eigentlich Maximilian), Landschaftsmaler, geb. in Berlin 23. Aug. 1818, besuchte die Akademie daselbst, dann das Atelier des Professors Karl Begas, Schirmers u. a. Seine ersten Arbeiten hatten die Motive aus den Waldgegenden der Mark entnommen. Von 1843 bis 1845 bereiste S. mit dem Grafen Albert Pourtales die Türkei, Kleinasien, Syrien, Palästina, Agypten, welche Reise ihn für lange Zeit mit einem reichen Motivenvorrat versorgte. Er besuchte auch 1847 wieder den Süden Europas, Südfrankreich, Italien u. s. w., und kehrte 1853 zurück. Allmählich wendete er sich aber wieder der Darstellung der deutschen und nordischen Landschaft zu. Besonders gelangen ihm Bilder der Küsten der nordischen Meere, engl. Strandgegenden und des deutschen Waldes. Hierunter zählt das schöne Gemälde des Eichenwaldes lin der berliner Nationalgalerie), wofür S. 1868 die große goldene Medaille erhielt und Mitglied der Akademie wurde. Er ging in demselben Jahre als Professor nach Weimar, 1872 nach Köbnigsberg. Im folgenden Jahre wurde ihm auf der wiener Weltausstellung für das Bild Wald und Berg die Kunstmedaille zuteil. Im sog. Griechischen Saal des Neuen Museums in Berlin malte S. mehrere althellenische Charakterlandschaften, im Regierungsgebäude zu Königsberg die Bilder: vom Fels zum Meer (Schloß Hohenzollern und Ostpreußische Küste). Verschiedenes befindet sich in den Galerien von Königsberg, Köln, Rostock, Kiel und Braunschweig.