FeedSchmoden oder Schmoren
ReligionBrockhaus 1882

Schmoden oder Schmoren, Art des Hackwaldbetriebes (s. d.). „Schmolke oder Schmolck (Benjamin), geistlicher Liederdichter, geb. zu Brauchitschdorf bei Liegnitz 21. Dez. 1672 und auf der Schule zu Lauban und der Universität zu Leipzig gebildet, wo er Theologie studierte. Im J. 1702 wurde er Diakonus in Schweidnitz, wo er 1714 Oberprediger und Inspektor der Kirchen und Schulen wurde und 12. Febr. 1737 starb. Seine Schriften fallen meist durch die dem damaligen Zeitgeschmacke angemessenen Titel auf, z. B. «Geistlicher Pechweihrauch», „Das in gebundenen Seufzern mit Gott verbundene Herzo, KKlage und Reigen y, Freudenöl in Traurigkeit o, «Schöne Kleider für einen betrübten Geisto u. s. w. Die größte Verbreitung fanden sein (Kommunionbucho und sein Morgen- und Abendsegen ). Eine Auswahl seiner geistlichen Lieder hat Grate (2. Aufl., Lpz. 1860) veranstaltet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 436Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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