Schnapphan, Snaphan, eine Silbermünze, welche seit dem J. 1500 am Niederrhein, in Geldern, Jülich, Kleve, Berg, Lüttich und Nimwegen geprägt wurde. Ihren Namen führt sie von einem auf dem Revers befindlichen Reiter (Raubritter, Schnapphahn). Das Silber ist achtlötig; 79 Stück gingen auf die Mark. Es gab auch doppelte, vierfache und achtfache von Thalergröße.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 439Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei