FeedSchwefelmännchen
NaturlehreBrockhaus 1882

Schwefelmännchen, s. Bergbau, Bd. II, S. 803. — Schwefelmetalle, Verbindungen von Metallen mit Schwefel, s. unter Schwefell-Verbindungen 10). — Schwefelmilch, s. u. Schwefel. — Schwefelnaphtha, s. Ather (chemisch: Athyläther). — Schwefelquecksilber, s. unter Quecksilber (Verbindungen 2). — Schwefelquellen, natürliche Mineralwässer mit Schwefelwasserstoffgehalt (s. unter Schwefelwässer). „Schwefelregen, irrtümliche Bezeichnung für einen bisweilen im Frühjahr oder Sommer fallenden Regen, dessen einzelne Tropfen eine milchig-gelbe Färbung haben und ein feines gelbes schwefelähnliches Pulver absetzen, das im Volksglauben als Schwefel gilt; es ist indes nichts anderes, als ein vom Winde fortgeführter und vom Regen niedergeschlagener Blütenstaub und zwar im April meist der von Erlen und Haselnußsträuchern, im Mai und Juni von Birken und Nadelhölzern, im August und September von Bärlapp und Teichkolben.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 579Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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