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GeschichteBrockhaus 1882

Simen, Alpenlandschaft in Abessinien, östlich und nördlich vom Takassie umflossen, besteht aus großartigen, wild zerklüfteten Gebirgen vulkanischen Gesteins (Klingstein, Basalttuff, Trachyt), die sich im Ras Daschan, dem höchsten Gipfel ganz Abessiniens, zu einer Meereshöhe von 4620 m erheben; der westlicher gelegene Buahit ist 4510 m hoch. Beide Bergriesen reichen weit über die Schneelinie (4290 m) hinaus. Siméon ist der Name eines israel. Stammes, welcher, nachdem er in Kanaan Jahrhunderte hindurch ein Nomadenleben ohne Grundbesitz geführt hatte, zur Zeit der Wegführung der zehn Stämme teils im Süden des Stammgebiets Juda, teils auf dem Gebirge Seir eine bleibende Heimat fand und hier in Arabien (s. Idumäer) ein Königreich Massa stiftete. Die Bibel gibt ihm den gleichnamigen Sohn Jakobs und der Lea zum Ahnherrn, den sie mit seinem Bruder Levi zum Urheber eines unter den Sichemiten angerichteten Blutbades macht und an dem Anschlage seiner Brüder gegen das Leben des Joseph sich beteiligen läßt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 829Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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