Sozodont, s. unter Geheimmittel. geb. um 400 zu Bethelia bei Gaza und unter dem Einfluß mönchisch gesinnter Verwandten aufgewachsen, trat dann als Sachwalter in Konstantinopel auf und starb nach 443 in Palästina. An Sokrates (s. d.) sich eng anschließend setzte er die Kirchengeschichte des Eusebius von 323 — 439 in neun Büchern fort, eine Arbeit, der es ebensowohl an Unparteilichkeit als an jeder Kritik gebricht. Die beste Ausgabe besorgte Valesius (Par. 1668). Vgl. Jeep, «Quellenuntersuchungen zu den griech. Kirchenhistorikerno (Lpz. 1884).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 953Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei