Stabiä, kleine Küstenstadt der ital. Landschaft Campanien, zwischen Pompeji und Surrentum, bei dem heutigen Castellamare (s. d.) di Stabia, wurde, nachdem es schon von Sulla im Bundesgenossenkrieg zum Teil zerstört worden war, bei dem Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. zugleich mit Herculanum und Pompesi (s. d.) gänzlich verschüttet. Einige Häuser davon wurden im 18. Jahrh. ausgegraben, die Ausgrabungen aber, weil weniger ergiebig an Kunstwerken als die in den beiden andern verschütteten Städten, wieder aufgegeben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 129Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei