Stahlschnüre, schraubenförmig gewundene Stahldrähte, welche, mit den Enden ineinander gehakt oder besser mittels Schrauben und Osen verbunden, neuerlich vielfach statt der Darmsaiten, der Hanfseile und der flachen Riemen zur Kraftübertragung gebraucht werden und deren Vorzug darin besteht, daß ihre Spannung beliebig stark gemacht werden kann und dabei durchaus konstant bleibt, sowie daß ihre Abnutzung verhältnismäßig gering ist. Man fertigt sie in den verschiedensten Größen sowohl für Nähmaschinen und Dre bänke als für die Transmission sehr bedeutender räfte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 141Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei