Stark (Karl Bernh.), Archäolog und Altertumsforscher, geb. zu Jena 2. Okt. 1824, besuchte das Gymnasium zu Hildburghausen und studierte 1842 —46 in Jena, Leipzig und Berlin Philologie und Philosophie. Nachdem er 1847 Italien bereist, habilitierte er sich 1848 in Jena, wo er 1850 außerord. Professor wurde, und folgte 1855 einem Ruf als ord. Professor der Archäologie und Mitdirektor des philol. Seminars nach Heidelberg. Letztere Stelle legte er 1865 nieder, wogegen er die Leitung des 1866 auf seinen Antrag errichteten archäol. Instituts übernahm. Zum Zweck des Studiums der Kunst bereiste er Frankreich, Holland und Belgien, England, Griechenland und Kleinasien. S. starb 12. Okt. 1879 in Heidelberg. Von seinen Schriften sind zu nennen: Anacreonticarum quaestionum libri duop (Lpz. 1846), Archäol. Studien zu einer Revision von Müllers Handbuch der Archäologier (Wetzlar w1852), (Gaza und die Kunst und Altertum in Frankreichb (Jena 1855), Niobe und die Niobidend (Lpz. 1863), Nach dem griech. Orientoꝰ (Heidelb. 1874), «Handbuch der Archäologie der Kunsty (Bd. 1, Lpz. 1878).