FeedStewart (Dugald)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Stewart (Dugald), schott. Philosoph, geb. zu Edinburgh 22. Nov. 1753, war der Sohn des Professors der Mathematik Matthew S. daselbst, dessen Nachfolger er bereits im Alter von 22 J. wurde. Als jedoch Adam Ferguson 1780 die Professur der Moralphilosophie in Edinburgh niederlegte, übernahm er dessen Stelle, die er mit großem Beifall bis 1810 bekleidete. Er zog sich dann aufs Land zurück und starb in Edinburgh 11. Juni 1828. Er ist der umfassendste und zugleich der kritisch schärfste unter den Vertretern der sog. Schottischen ule (L d.oder der Common-sense-Lehre. Seine philos. Schriften schließen sich an die von Reid an; die wichtigsten sind: &Elements of the philosophy of the human mindo (3 Bde., 1792— 1827), %Outlines of moral philosophys (Edinb. 1793; neue Aufl. 1818; franz. von Jouffroy, Par. 1826), «Philosophical essayso (Edinb. 1810), Dissertation on the progress of metaphysical and ethical philosophyv (Edinb. 1815), für die Encyclopaedia Britannica; „Philosophy of the active and moral powers o (Edinb. 1828). Eine Gesamtausgabe seiner Werke besorgte Hamilton (10 Bde., Edinb. 1854—58).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 230Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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