Sulioten nannte man die griech.⸗albanes. christliche Bevölkerung von Suli, einer zum Quellgebiet des Acheron gehörigen, schwer zugänglichen epirotischen Gebirgslandschaft, welche * Anfang des 18. Jahrh. sich truppenweise in den öden Hochflächen angesiedelt hatte und daselbst unter Wahlhäuptern, 109. Kapitanen, so gut wie unabhängig lebte. Anfangs besaßen die S. nur vier Ortschaften, an leicht zu verteidigenden Stellen angelegte und künstlich befestigte Dörfer, nämlich Kiapha, Awariko, Samonewa und Kako-Suli, zu welchen sie seit der Mitte des 18. Jahrh. durch Eroberung auf Kosten der benachbarten moslem. Bezirke Marariti und Paramythia ansehnliche Gebietsstrecken binuerwarben. Seitdem unterschied man die eigentlichen S., d. h. die Bewohner des ursprünglich kolonisierten Plateaulandes und die Para⸗(Neben⸗