Swansea, Municipalstadt, Parlamentsborough, Seeplatz und Fabrikort in der Grafschaft Glamorgan des engl. Fürstentums Wales, an der Mündung des Tawe in die Swanseabai, eine Bucht des Bristolkanals, Station der Linie Swindon-Gloucester-Milford der Great⸗-Westernbahn und der Linie Craven Arms-Llandovery-Llandeilofawr-S. der London and Northwesternbahn, ist neu und gut gebaut und zählt (1881) 63 739 E. Die Stadt hat ein Stadthaus, eine Gerichts⸗ und eine Markthalle, ein Kranken⸗ und ein Zuchthaus, ein Theater, ein Institut für die Kunde von Wales (Royal Institution of South Wales) mit wertvoller Bibliothek und Museum, eine philos. Gesellschaft, ein litterarisches Institut, eine Lateinschule, ein Schullehrerseminar und eine Taubstummenanstalt, sowie zwei Banken. 4 der schönen Lage und des milden Klimas ist S. ein beliebter Seebadeort. Die Einfahrt in den Hafen findet zwischen zwei langen DSämmen att; die 1859 eröffneten Docks haben eine Wasser⸗ * von 32,5 akm. S., Sitz eines deutschen Vizensulats für S. und Llanelly, ist der Hauptort für das Ausschmelzen der Kupfererze, die aus Wales, Cornwall, hrt we und aus allen Teilen der Erde den iät geführt werden; in den Kupferhütten wern jährlich 3—4 Mill. Ctr. Kupfer geschmolzen. Außerdem hat es Eisengießereien, Zinkwerke, Schiffswerfte, Seilerbahnen, Gerbereien, Brennereien, deneht, für irdene Waren u. s. w. Die Einfuhr esteht, abgesehen von Zinn⸗ und Kupfererzen, beonders aus Holz, Getreide und Kartoffeln, zur usfuhr gelangen Steinkohlen, Roheisen, Schienen, Kupfer und Bleche. In der Nähe der Stadt laufen zahlreiche Tramwege und Eisenbahnen zur Verbindung mit der Hauptbahn und mit den vielen Kohlengruben, Eisen⸗ und andern Werken der Um-Kam Der Swanseakanal im Thale des awe führt aufwärts zu den Gruben und Werken von Hennogad-⸗Brecon.