Theophäno oder Theophania, Tochter des byzant. Kaisers Romanus II., wurde, nachdem frühere Versuche des Kaisers Otto I., für seinen Sohn Otto II. die Hand einer byzant. Kaisertochter zu erlangen, trotz der Geschicklichkeit seines Gesandten, des berühmten Bischofs Liudprand von Cremona, gescheitert waren, 971 dem Bischof zugesagt und 19. April 972 mit Otto II. vermählt. Eine hochgebildete Frau, brachte sie die feinere Kultur des Südens, aber auch die Neigung zu byzant. Pracht und Ceremonie an den deulschen Hof, und ihr Einfluß hat in. beiden Beziehungen stark auf ihren Sohn Otto III. eingewirkt, obwohl sie schon 15. Juni 991 starb. Auch ihre Töchter Adelheid, Abtissin zu Quedlinburg, und Sophie, Abtissin von Gandersheim, sind durch Pflege höherer Bildung ausgezeichnet. Eine dritte Tochter, Mathilde, heiratete den rhein. Pfalzgrafen Ezzo. schenfreunde), eine deistische Religionsgesellschaft in altung der welche sich Ende 1796 in Paris zur Erhaltung der Religion bildete. Das Direktorium räumte ihnen 10 Kirchen in Paris ein; jedoch Napoleon I. verbot 1802 den T. den Kultus in den Kirchen wieder, worauf die Gesellschaft bald erlosch. Vgl. Gregoire, 4 900. des Theophilanthropismuso (Hannov.