FeedTrevirauus (Gottfr. Reinhold)
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Trevirauus (Gottfr. Reinhold), ausgezeichneter Naturforscher, geb. 4. Febr. 1776 zu Bremen, besuchte die Universität zu Göttingen, ließ sich dann in Bremen als Arzt nieder und würde 1797 Professor der Mathematik an dem Lyceum daselbst. Er starb zu Bremen 16. Febr. 1837. Er schrieb: „Physiol. Fragmentes (2 Bde., Hannov. 1797 — 99), Biologie oder Philosophie der lebenden Naturv (6 Bde., Gött. 1802—22), Erscheinungen und Gesetze des organischen Lebensv (2 Bde., Brem. 1831—32). Ludolf Christian T., der Bruder des vorigen, geb. zu Bremen 10. Sept. 1779, wurde 1807 Professor der Medizin am Lyceum zu Bremen, 1812 ord. Prof. der Botanik und Direktor des botan. Gartens zu Breslau und dann nach Bonn versetzt. Schon seine erste Schrift Vom inwendigen Bau der Gewächses (Gött. 1806) erregte Aufsehen. Später schrieb er für die mit seinem Bruber herausgegebenen Vermischten Schriften anatom. und physiol. Inhaltsy (4 Bde., Gött. u. Brem. 1816 21), sowie für die von beiden mit Tiedemann herausgegebene Schrift «Zeitschrift für Physiologiev. Seine Physiologie der Gewächser (2 Bde., Bonn 1835—39) polemisiert gegen die neuere Votanik. Er starb 6. Mai 1864 zu Bonn.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 830Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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