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ErdkundeBrockhaus 1882

Trevi, Stadt in der ital. Provinz Perugia, Bezirk Spoleto, Station der Cisenbahn Ancona-Orte, zählt (1881) 1695 (Gemeinde 5337) E. und hat eine technische Schule. Die Kirche Sant'⸗Emiliano aus dem 12. Jahrh. hat ein interessantes Portal und drei reichgeschmückte Altäre von Rocco da Vicenza (1521). Im Rathause befindet sich eine Gemäldesammlung mit drei Bildern von Spagna. San-Martino, vor der Porta del Lago, besitzt ein Gemälde, Madonna in Gloria, von demselben Künstler (1512); Sta. Maria delle Lagrime, vor Porta del Cieco, 1487 von Antonio da Firenze erbaut, hat ein schönes Portal von Giovanni di Gian Pietro da Venezia (1511) und Gemälde von Spagna und Perugino. Der sog. Tempel des Clitumnus, jetzt Kirche San-Salvatore, in der Nähe des Ortes Le Vene, ist aus den Resten antiker Grabmäler errichtet und stammt erst aus christl. Zeit. T., im Altertum das umbrische Trebia, mittellat. Trebae, war bis 1059 Sitz eines Bistums.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 830Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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