Wendegetriebe nennt man diejenigen Mecha⸗! nismen, welche entweder eine geradlinige Bewegung (Schubwendegetriebe) oder eine Drehbewe-r gung (Rotationswendegetriebe) abwechselnd nach der einen und nach der entgegengesetzten Richtung bewirken, sie also umkehren; dieselben werden daher zuweilen auch Kehrmechanismen genannt. (Vgl. Kehrrad.) Die sich hierbei gegeneinander drehenden Flächen sind meist verzahnt; seltener arbeiten sie durch Reibung gegeneinander. Am bekanntesten ist die Anwendung der W. beiden Wäschemangen (s. Mange und 3 Nocarien wobei sowohl Schubwendegetriebe als Rotationswendegetriebe vorkommen. Im erstern Fall greift ein von außen angetriebenes Zahnrad in eine Zahnstange mit
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 548Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei