Werdnikgebirge nennt man den mittlern Abschnitt der syrmischen Gebirgskette Fruska-Gora (s. d.] entlang der Donau, gegen welche zu das Gebirge steil abfällt. Die tief einschneidenden Thäler sind mit reicher Vegetation bedeckt; der Wald und die Weinrebe, sowie der Obstbaum stehen hier nachbarlich beisammen. Das Gebirge übersteigt nur wenig die Höhe von 530 m. Das Gebiet ist gut bevölkert und hat vereinzelte Burgruinen; in den Thälern und Schluchten liegen 13 griech. Mönchsklöster.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 555Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei