Wieschebrink (Franz), Maler, geb. 1818 zu Burgsteinfurt in Westfalen, besuchte die Akademie in Düsseldorf und gründete dann ein eigenes Atelier. Zunächst behandelte er biblische Gegenstände, später schilderte er meist das Familienleben und die Kinderwelt. Hierher gehören: die naschenden Kinder, die Schmollenden, der Schulzwang, Vaterfreuden, Wie gefällt dir dein Brüderchen? u. s. w. Heinrich W., Sohn des vorigen, geb. 25. Okt. 1852 zu Düsseldorf, Schüler der dortigen Akademie, ist ebenfalls Genremaler; unter seinen Bildern sind zu nennen: der Hausonkel (1874), am Opferkasten (1875), Hausandacht (1876), Ave Maria (1879) etc.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 627Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei