Zaleszezyk (Jaleszcayki), Stadt im östl. Galizien, am linken Ufer des Dnjestr, der hier die Grenze gegen die Bukowina bildet, auf einer durch die Krümmung des Prases gebildeten Landzunge in zum größten Teil flacher, fruchtbarer Umge ung, ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts und zählt (1880) 5588 E., meist Ruthenen. Unter den Gebäuden ist das große schöne Schloß bemerkenswert. Z. hat eine Zuckerfabrik und lebhaften Getreide⸗ und Holzhandel.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 834Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei