FeedZoouomie (grch.)
Recht & StaatBrockhaus 1882

Zoouomie (grch.), die Lehre von den Gesetzen des tierisch-⸗organischen Lebens, die tierische Physiologie. — Zoonosen, s. unter Ansteckung. — Zoopaläontologie, s. unter Paläontologie, Bd. XII, S. 623. — Zoopathologie (grch.), die Lehre von den Krankheiten der Tiere. Zoophysiologie, s. unter Physiologie. Zoophyten (Loophyta) oder Pflanzentiere hatte Cuvier eine Reihe von Tieren genannt, die er als den letzten oder vierten Kreis (embranchement) der Tiere betrachtete und denen er allgemein eine strahlenförmige Anordnung der Organe zuschrieb, weshalb sie auch Strahltiere (Radiata) genannt wurden. Er begriff darunter die Stachelhäuter (s. d.Woder Echinodermen, die Eingeweidewürmer (s. d.), die Akalephen (s. d.), Polypen (s. d.), Rädertiere (s. d.) und Infusorien (f. d.). Die neuesten Forschungen haben diesen Kreis aufgelöst und gezeigt, daß in demselben Tiere zusammengefaßt sind, welche keine nähern Beziehungen zueinander haben, sodaß also das Wort die ursprüngliche Bedeutung nicht mehr besitzt und nur noch zuweilen zur Be110 der Korallenpolypen gebraucht wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 944Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 3

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Recht & Staat 6