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VerkehrBau-Lexikon 1881
breite

breite, welche die große Frequenz bei städtischen Straßen bis auf 20 m. wachsen läßt, ja bisweilen noch Ausweichplätze über den Pfeilern wünschenswerthmacht. Die Breite der Kanalbrücken hängt von der Breite der größten passirenden Schiffe ab, sowie davon, ob deren eins oder zwei gleichzeitig passiren sollen. Im ersteren Fall beträgt die HEIDELBERG O Universitatsbib wege je 1, —2 m., also 8,—12 m. Gesamtweite, im letzteren Fall ist unter Beibehaltung der Breite der Ziehwege die Kanalbreite auf 2 4 Schiffsbreite 1 m. zu erhöhen. Sind die Achsen der Bin gekrümmt, so ist deren Breite entsprechend zu vermehren. e) Die zum Abschluß der Bõschungen dienenden Flügel der Bin sind entweder als Parallelflügehoder als Winkelflügel anzuordnen u. in beiden Fällen von der Höhe u. Anlage der Böschungen abhängig. — 2. Längenprofil. a) Dieses hängt ab von Form der Flußsohle, Ufer und Uferland, sowie vom Stand des Hoch⸗, Mittel⸗ u. Niederwassers. Unter den verschiedenen Fluß-Querprofilen eignen sich zu Ueberbrückung diejenigen am meisten, welche bei möglichster Regelmäßigkeit einen Stromschlauch für das Hochwasser, mindestens für das Mittelwasser enthalten, und diejenigen am wenigsten, welche außer einem unregelmäßigen Stromschlauch ein großes Inundationsgebiet besitzen. b) Die beste Lage der Brückenbahn ist die wägerechte; wo diese unmöglich ist, darf die Steigung doch nicht über das größte Gefälle der betr. Verkehrslinie steigen und beträgt höchstens bei bliotnek Heidelberg Straßen im Flachland /„ im Hügelland ¾%, im Gebirgs⸗ fi land ½4; bei Eisenbahnen ebenso resp. /00, /100, /40 0 bei Kanälen /0. e) Der Querschnitt der Brückenöff⸗ g nung richtet sich bei Strombrücken nach der größten Menge 0 des abzuführenden Wassers u. nach Beschaffenheit derFluß-g! fohle, bei Viadukten nach dem Raumbedürfnis des zu unter-u sührenden Ver⸗ di kehrs. Bezeichnet Bl die mittlere Breite des unverengten Profils, h die zugehörige mittlere Wassertiefe, ydie Geschwindigkeit in mittlere Breite des verengten Profils, h. die durch Stauung vermehrte Wassertiefe, V die in Bezug w auf Beschaffenheit der Flußsohle größte zulässige Geschwindigkeit (nach Dubuat pro Sekunde für braunen Thon u. für grobe Kieselsteine im Mittel Kontraktionskosffizienten, welcher für abzugeschärfte u. stumpfe Pfeiler beziehungsweise gesetzt werden kann, so muß, da die in abgeführte Wassermenge für das verengte unter übrigens gleichen Umständen Wu. h auf hydrometrischem Wege festeiner Näherungsrech gnung der Aufstau eee 3 büornn ferner die durch diesen vermehrte Geschwindigkeit woraus folgt, ob diese, durch die angenommene verminderte

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Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 501Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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