Ichneumoniden oder Schlupfwespen, k. pl., bilden eine Abtheilung der Insekten (Hautflügler (Hymenoptera), welche von dem Forstmann u. Gärtner als höchst nützliche Thiere möglichst geschont werden. Sie tödten zahlreiche schädliche Raupen, indem sie ihre Eier in dieselben legen. Die Larven nähren sich innerhalb des Raupenkörpers von dem Fett desselben u puppen sich entweder in demselben od. in seiner Nähe ein. Die ausgebildeten Thiere sind vorzugsweise kleine, schlanke u. zierliche wespenähnliche Geschöpfe mit langem Legstachel. Wegen der raschen Bewegungen, die sie mit ihrem Hinterleibe auszuführen pflegen, nennt man sie auch wohl Wipperwespen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 80Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei