India-rubber, 8., engl., s. Kautschuk. Indicateur, m., frz., 1. de déclivité (Eisenb.), der Neigungszeiger. — 2. frz. 1. de distance, engl. sectionmmark, das Abtheilungszeichen. — 3. I. du niveau d'eau (Dampfm.), der Wasserstandszeiger. — 4. I. de vapeur, Dampfindikator. Indicolithe, f., frz. (Miner.), blauer Turmalin. indifferent, adj., 1. ites Gleichgewicht, s. Gleichgewicht. 2. J. nennt man in der Chemie solche Stoffe, welche sich als Base und als Säure verhalten können. Indig, Indigo, m., frz. indigo, anil, m., engl. indigo, lat. indicium, blauer Farbstoff, welcher schon den Alten lvergl. d. Art. olores floridi) bekannt war u. hauptsächlich nur zum Malen benutzt wurde. Heutzutage muß er mit zu den wichtigsten Handelsartikeln gezählt werden. I. Herkunft. Der J. kann aus vielen, den verschiedensten Familien angehörenden Pflanzen gewonnen werden. In größter Menge findet sich das Indigpigment in der Indigood. Anilpflanze (Indigofera, Fam. Schmetterlingsblütler, Papilionaceae), welche in den wärmeren Klimaten einheimisch ist. Besonders aus drei Arten derselben, dem gemeinen (L. tinctoria), dem silberfarbigen (L. argentea) und dem Anilindigo (I. anil), wird viel J. gewonnen. Außerdem findet sich das Pigment im Waid (Isatis tinctoria), in verschiedenen Polygonumarten, in mehreren der warmen Zone angehörenden Orchideen u. Asclepiadeen. Die Indigoferaarten sind meist strauchartige, , — 1,% hohe Pflanzen, welche je nach der Art den I. in verschiedener Menge liefern. In Ostindien, Südamerika, auf St. Domingo, Madagaskar u. Isle de Franee kultivirt man meist die Art Indigofera tinctoria; diese Pflanze lie fert beträchtlich viel J., aber nicht von der vorzüglichsten Qualität.