Jahreszeiten fallen müssen, und zwar hat jede derselben diesen Cyklus innerhalb 34 Jahren vollbracht. Nach Arago hat der türkische Fiskus, weil 33 unserer Jahre 34 türkischen Jahren entsprechen, in der Administration den Julianischen Kalender angenommen, um seine Beamten nur 33mal statt 34mal zu bezahlen. Auch has jüdische Jahr beruht auf dem Mondlauf, doch richtet es sich mittels Einschaltungsmonaten nach der Sonne. Die gewöhnlichen Iie haben 12 Monate von abwechselnd 30 und 29 Tagen, in den außerordentlichen Jahren hat man 13 Monate u. giebt dem Schaltmonat auch nur 29 od. 30 Tage. Man nennt ein nach dem Lauf der Sonne regulirtes J. ein beständiges J., ein Mondjahr, wie das türkische, ein wandelbares, da es jeden Monat durch alle Jahreszeiten wandeln läßt. Genau genommen waren alle früheren Kalenderjahre, das Julianische mit eingeschlossen, Wandeljahre. In derallegorischen Darstellung ist das J. als weibliches Wesen aufzufassen, trägt einen Blumenkranz auf dem Kopf, Sichel und Aehren in der rechten Hand, „Fruchthorn im linken Arm, eine Kohlenpfanne zu Füßen. Zuweilen wird es auch als geflügelter u. bekränzter Genius mit Blumen und Früchten dargestellt. 1% Zahresring, Jahrring, ZJahrzirket, m., frz., couche Ügneuse, annuelle, cerele annuel, engl., annual ring. Diese, auch schlechtweg Jahr gen., erzeugen sich bei allen Holzgewächsen mit zeitweise unterbrochenem Wachsthum. Bei unseren einheimischen Bäumen beginnt im Frühjahr mit dem Eintritt des Saftes in dem sogenannten Cambium od. Wachsthumsring das Zellgewebe durch Längstheilung sich zu vermehren. Die im Frühjahr gebildeten Zellen sind größer, der Holzring deshalb lockerer u. heller. Die kleineren Herbstzellen geben das festere u. dunklere Herbstholz. Frühlingsholz und Herbstholz gehen allmählich in einander über und stellen einen Jahresring dar, der von dem vorhergehenden scharf unterschieden ist. Durch das Auszählen dieser besonders auf dem Hirnholz(s.d. u. Holz) sichtbaren Jie läßt sich das Alter des Baumes leicht erfahren. Doch sind bei manchen Gewächsen der Tropen J.e nicht zu bemerken, z. B. bei den Stämmen der meisten Mondsonngewächse (Menispermen), da das Wachsthum bei denselben ununterbrochen fortgeht.