Pochkerne erhält, die durch ein Siebwerk gesondert werden; oder es geschieht naß. Dabei wird Wasser durch hochröhren in den Trog geleitet, welches daun den Pochschlich, d. h. das nasse, klare Erz, durch das Austrageloch abführt, welches durch ein Messingdrahtgitter, das Vorsatzblech, verwahrt ist. Der Schlich wird in den Sumpf geleitet, wo die schweren Theile als Pochsatz zu Boden sinken. Schlich sowohl als Mehl kommen noch in das Waschwerk. Aehnlich sind die Pie der Blaufarbenwerke, Porzellanfabriken, Chamottefabriken etc. konstruirt. Jetzt wendet man als Triebkraft meist Dampf an.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 556Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei