Kalkglimmerschiefer, ein meistens sehr quarzarmer Glimmerschiefer, welcher reichliche Körner von Kalkspat in sich enthält. Das hellfarbige, bisweilen graue Schiefergestein ist oft auf den ersten Blick nur schlecht von gewöhnlichem Glimmerschiefer zu unterscheiden, weil die Flasern und Membranen des Glimmers die Kalkkörnchen allseitig zu umhüllen pflegen. Der K. hat eine sehr mächtige Entwickelung und weite Verbreitung in den Alpen, in der Tauernkette, dem Salzburgischen, den Gebirgen Graubündens und des Wallis, den savoyischen Centralalpen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 34Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei