Karansébes (spr. Karanschebesch), königl. Freistadt im ungar. Komitat Krassö-Szöreny am Zusammenflusse der Temes und Sebes und an der Linie Marchegg-Budapest-Verciorova der osterreichisch-Ungarischen Staatsbahn, mit (1880) 4764 rumän und deutschen C., die der Irhrddniulue kathol. Kirche angehören. K. ist Sitz eines griech.⸗orient. rumän. Bischofs und eines königl. Gerichtshofs und ein wichtiger Handelsort für den Verkehr mit Siebenbürgen. In der Umgebung sind röm. Altertümer, Sauerbrunnen und Steinkohlenlager.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 99Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei