FeedGroß-Kikinda (Nagy-Kikinda)
ErdkundeBrockhaus 1882

Groß-Kikinda (Nagy-Kikinda), privilegierter Marktflecken im ungar. Komitat Torontal, Vorort des frühern 4Großkikindaer Krondistrikts Station der Linie Marchegg-Budapest-Vercierova der Osterreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn, in fruchtbarem Tieflande gelegen, mit (1880) 19845 E., von denen mehr als die Hälfte Serben, der Deutsche und Magyaren sind, ist Sitz eines königl. Gerichtshofs und hat eine katholische und eine griech.-orient. Pfarrkirche und ein Gymnasium. Der Ort treibt reichlich lohnenden Getreidebau (insbesondere Weizen und Mais) und bedeutende Viehzucht.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 539Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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