Karausche (Carassius vulgaris), Süßwasserfisch aus der Gattung Karpfen, der in Nordeuropa einheimisch, 15 —30 em lang und dunkelolivengrün ist, mit hohem, stark gekrümmtem Rücken, abgestutzter Schwanzflosse und gerader Seitenlinie und ohne Bartfäden. Wegen seines wohlschmeckenden mißt, sind unter C aufzusuchen. Fleisches ist dieser Fisch sehr geschätzt. Die K. ist außerordentlich variabel und bastardiert leicht mit dem Karpfen; diese Bastardkarpfen oder Karpfkarauschen (Cyprinus Kollari) bilden zahlreiche übergänge zwischen Karpfen und K. Karavanserais, d. h. Karawanenhäuser, heißen im Orient die in Städten, an den Landstraßen und in unangebauten Gegenden angelegten großen öffentlichen Gebäude zum Obdach für die Reisenden. Sie sind zum Teil prachtvoll erbaut, enthalten aber kein Hausgerät, daher der Reisende Bett und Teppich, sowie Lebensmittel für sich und seine Tiere mitbringen muß; nur Wasser pflegt er zu finden, das oft mit beträchtlichen Kosten weit hergeleitet ist. In vielen geschieht die Aufnahme unentgeltlich. Meist bestehen sie aus einem viereckigen Hofe, der von einer Doppelreihe leerer Kammern umgeben wird und in dessen Mitte ein Brunnen steht.