FeedKarlstadt (kroat. Karlovac)
ErdkundeBrockhaus 1882

Karlstadt (kroat. Karlovac), königl. Freistadt und Festung im kroat. Komitat Agram, am Einsluß der Korana in die Kulpa, welche hier schiffbar wird, und an der Linie Zäkany-Fiume der Ungarischen Staatsbahnen, hat 5175 E. und ist Sitz des nach ihr benannten griech.⸗orient. Bistums; der Bischof residiert jedoch in dem 47 km im SSW. von K. gelegenen Flecken Plaski im Distrikt Ogulin-Szluin. Die Stadt hat mehrere 1 und eine griech.-orient. Kirche, ein Franziskanerkloster, Untergymnasium, Oberrealschule und eine serb. (griech.⸗orient.) Lehrerpräparandie. Sie betreibt lebhaften Produktenhandel, namentlich mit Wein, Spirituosen, Getreide und Mehl. Die Umgebung ist rauhes, doch romantisch schönes Gebirgsland.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 140Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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