Kaulbach (Friedr.), Vetter von Wilhelm von K., geb. 8. Juli 1822 in Arolsen, sollte ursprünglich Bildhauer werden, wandte sich aber der Malerei zu und studierte bei seinem Vetter in München. mißt, sind unter C aufzusuchen. Eine seiner ersten Kompositionen, Adam und CEva bei dem erschlagenen Abel, erntete viel Anerkennung, doch neigte K. entschieden dem Porträtfache zu. Er malte in Oldenburg, Schwerin und Hannover am Hofe und ließ sich in letzterer Stadt, zum Hofmaler ernannt, dauernd nieder. Zahlreiche ehrenvolle Porträtaufträge folgten und haben ihm einen hervorragenden Namen gesichert. K. ist Prosessor und Mitglied verschiedener Akademien. Fritz August K., Sohn des vorigen, geb. in Hannover 2. Juni 1850, lebt in Munchen und hat sich durch die glänzenden koloristischen Eigenschaften seiner dem Porträtfache und dem intimen Genre im altdeutschen Kostüm angehörigen Bilder einen geachteten Namen gemacht. Eins seiner gelungensten Bilder, die Lautenspielerin, erschien auf der ersten Internationalen Ausstellung zu Wien 1882, woselbst auch seine geistreichen Pastellporträts großen Beifall fanden.