Kerusdorfer Höhe, . Rentert Gipfel in der preuß. Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Königsberg, Kreis Osterode, 313 m hoch. Kernseife, s. unter Seife. Kernspindel, in der Formerei (s. unter Eisengießerei und Metallgießerei) die Eisenstäbe oder durchlöcherten eisernen Rohre, welche das Innere der Lehmkerne bilden. Kerntuch, s. unter Tuch. Kernwerk, im Festungsbau Bezeichnungfür größere Reduits (s. d.), wie sie namentlich in der sogenannten neupreuß. Befestigungsweise vorkommen. Kero soll der Name des St. Gallischen Mönchs gewesen sein, der unter Abt Othmar (720 —759) eine noch erhaltene Interlinearversion der Benediktinerregel und die sog. Keronischen Glossen, ein lat.⸗deutsches Wörterbuch, verfaßt hat. Doch fällt nach neuern Untersuchungen die Abfassung beider Werke bedeutend später. Keroselen, soviel wie Petroleumäther (s. d.). Kerpely (Anton, Ritter von), Metallurg, geb. 5. Febr. 1837 zu Arad, studierte auf der Bergakademie in Schemnitz, bekleidete dann verschiedene üßt, sind unter C aufzusuchen. 16* Stellungen als Ingenieur und loheise 1865 ein Patent auf seine Methode, das Roheisen im Hohofen von Schwefel, Phosphor und Kupfer zu reinigen. Im J. 1868 wurde er Professor der Metallurgie in Schemnitz, 1875 in den Ritterstand erhoben, 1881 zum Ministerialrat befördert und mit der Leitung und Rekonstruktion der ungar. Staatseisenwerke betraut. Er schrieb ein KHandbuch für die Anlage und Einrichtung der Eisenhütten »(Lpz. 1873 fg.), Uber Eisenbahnschienen »(Lpz. 1878), Ungarns Eisensteine und Eisenhüttenerzeugnisse (Wien 1877), Unterscheidungsmale des Stahleso (Lpz. 1878) u. w. Seit 1864 gibt er KBerichte über die Fortschritte der Eisenhüttentechnike heraus.