Knochenbreccie, eckige Bruchstücke von Knochen, Zähnen und Schuppen von Wirbeltieren, welche durch ein eisenschüssiges, sandiges oder kalkiges Bindemittel zusammengekittet sind. Solche K. füllen entweder Spalten in Kalkstein (am Mittelmeere) aus, oder überziehen den Boden von Höhlen (Knochenlager), oder bilden auch förmliche Bänke zwischen andern Schichten, wie das Bonebed (s. d.) im obern Keuper Deutschlands.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 371Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei