Knute, eine einriemige Peitsche, kommt in Rußland als Strafwerkzeug erst seit der tatar. Periode vor und ward bis in die Mitte des 18. Jahrh. hinein bei Vergehen aller Art, namentlich auch bei politischen, angewandt. Selbst unter Peter I. und Clisabeth wurden noch hohe russ. Würdenträger und sogar vornehme Frauen zur Knutenstrafe verdammt. Seit Katharina II. ward sie meist auf gemeine Verbrecher, wie Mörder, Kirchenräuber und Mordbrenner, beschränkt, die nach Überstehung derselben nach Sibirien wandern mußten. Unter Nikolaus I. wurde die K. abgeschafft und durch die Pleti, eine dreischwänzige Peitsche, ersetzt, die von Alexander II. ebenfalls abgeschafft wurde Kuntsford, Marktstadt in der engl. Grafschaft Chester, 35 Km im ONO. von Chester, mit (1881) 8065 E., welche Weberei und Gerberei treiben. Knüttelverse,‚ s. Knittelverse.