Kompression (lat.), Zusammendrückung, s. Verdichtung; in der Medizin die Anwendung eines anhaltenden Drucks auf kranke Körperteile, z. B. auf blutende Gefäße behufs der Blutstillung, auf krankhafte Ausschwitzungen zur Beförderung der Aufsaugung u. dgl. Man bedient sich zur K. teils der Finger, teils eigener Instrumente (s. Kompressorien) oder Verbände (s. Kompressivverbände).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 452Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei