Kompressionspumpe, s. Kompressionsmaschinen. Kompressivverbände oder Druckverbände, in der Chirurgie solche Verbände, durch welche auf einen Körperteil längere Zeit hindurch ein bestimmter Druck ausgeübt werden soll. Man bedient sich ihrer mit Vorteil zur Blutstillung, zur Aufsaugung krankhafter Ausschwitzungen und Ergüsse, zur Firierung entzündeter Organe, zur Heilung chronischer und schlaffer Geschwüre u. dgl. Je nach dem beabsichtigten Heilzwecke verfertigt man sie aus Heftpflasterstreifen, aus Leinen⸗ oder Gazebinden, aus Flanellbinden, Gummibinden u. dgl.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 453Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei