FeedKönigsbrück (wendisch Kinsbork)
ErdkundeBrockhaus 1882

Königsbrück (wendisch Kinsbork), Stadt in der sächs. Kreishauptmannschaft Bautzen, Amtshauptmannschaft Kamenz, an der Pulsnitz in hügeliger Gegend, durch Sekundärbahn nach Klotzsche mit der Linie Dresden-Görlitz der Sächsischen Staatsbahnen verbunden, 24 km im NNO. von Dresden, ist Sitz eines Amtsgerichts, hat ein schönes Schloß mit Park auf einer Anhöhe und ist Hauptort der Standesherrschaft des Grafen Wilding von K., zu welcher noch 11 Dörfer gehören. K. ist Sommerfrischort, zählt (1880) 1960 E. und hat bedeutende Töpferei und Schuhmacherei. Nahe liegt der Keulen⸗ oder Augustusberg, der zum Andenken an Friedrich August II. einen Obelisk trägt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 469Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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