Konstaut (lat.) oder unveränderlich heißen in der Analysis diejenigen Größen, die einen bestimmten Wert haben, im Gegensatz zu den variabeln oder veränderlichen Größen, von welchen sie unabhängig sind. Man bezeichnet die konstanten Größen gewöhnlich mit den ersten Buchstaben des Alphabets. — In der Integralrechnung versteht man unter Konstante diejenige Größe, die nach der Integration einer Differentialgleichung dem Integral beigefügt wird. Der Wert derselben ist im allgemeinen unbestimmt, wird aber in jedem gegebenen Fall durch die Aufgabe bestimmt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 488Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei